Maßnahmen zur Vermeidung von Oxideinschlüssen: Der Schmelzprozess muss streng kontrolliert, schnell geschmolzen, Oxidation reduziert und die Schlacke gründlich entfernt werden. Aluminium-Magnesium-Legierungen müssen unter einem Schutzmittel geschmolzen werden. Ofenkörper und Werkzeuge müssen sauber, oxidfrei und vorgeheizt sein; Lacke müssen nach dem Auftragen getrocknet sein. Das Gießsystem muss einen stabilen Materialfluss sowie Puffer- und Abschöpffunktionen gewährleisten. Ein geneigtes Gießsystem ist zu verwenden, um einen stabilen Flüssigkeitsfluss sicherzustellen und Sekundäroxidation zu verhindern. Die gewählte Beschichtung muss eine starke Haftung aufweisen, und die Schlacke sollte sich während des Gießens innerhalb des Gussstücks bilden, ohne abzublättern.
Maßnahmen zur Vermeidung von Heißrissen: In Gießsystemen ist lokale Überhitzung zu vermeiden, um innere Spannungen zu reduzieren. Die Neigung von Kokille und Kern muss mindestens 5° betragen. Umgekehrte Steiger können nach der Erstarrung mit einem Kern versehen werden; Sandkerne können bei Bedarf Metallkerne ersetzen. Die Beschichtungsdicke ist zu kontrollieren, um gleichmäßige Abkühlraten des Gussteils zu gewährleisten. Die Kokillentemperatur ist anhand der Gussdicke zu wählen. Die Legierungsmikrostruktur ist zu verfeinern, um die Heißrissbeständigkeit zu verbessern. Die Gussstruktur ist zu optimieren, scharfe Kanten und abrupte Wandstärkenänderungen zu vermeiden und die Heißrissneigung zu reduzieren.
Maßnahmen zur Vermeidung von Gussfehlern: Korrekte Einstellung des Steigers zur Sicherstellung der Erstarrungs- und Schwindungskapazität. Angemessene Reduzierung der Betriebstemperatur der Metallform. Kontrolle der Beschichtungsdicke, Ausdünnen dickwandiger Gussteile. Anpassung der Abkühlgeschwindigkeit jeder Komponente der Metallform zur Maximierung der Kühlleistung dickwandiger Gussteile. Angemessene Reduzierung der Gießtemperatur.

